Das Projekt
Das Landeskriminalamt Niedersachsen koordiniert seit dem 01.Juli 2009 das EU-Projekt "Planning urban Security – PluS". Das Forschungsvorhaben basiert auf dem Ansatz der Kriminalprävention im
Städtebau, einem komplexen Konzept der Wechselwirkungen. Innerhalb des Projektes soll der Zusammenhang zwischen kriminalpräventiven Maßnahmen und Städtebau in den vier Projektländern Deutschland, Großbritannien, Österreich und Polen analysiert und dargestellt werden.
"PluS" baut auf der Erkenntnis auf, dass sich soziale Unordnung z.B. auf Grund von Armut, Arbeitslosigkeit, Desintegration und Delinquenz aus mehreren Gründen häufig in benachteiligten Stadtteilen ballt. Die Folge ist nicht selten, dass benachteiligte Orte dazu führen dass sie für die Bewohner und Bewohnerinnen zu benachteiligende Orte werden können. Das Forschungsvorhaben "PluS" will dazu beitragen, Wohnquartiere sicherer und damit lebenswerter zu gestalten um u.a. auch einer Stigmatisierung entgegen zu wirken.
Durch das Zusammenspiel von planerischem und polizeilichem Konwhow unter Beteiligung der Akteure und Akteurinnen vor Ort kann eine Beeinflussung der gebauten Umwelt und des Wohnumfeldes im Hinblick auf die Tatgelegenheitsstruktur und auf die vermittelte Lebensqualität eine erhebliche kriminalpräventive Wirkungen haben.
Mit dem Forschungsprojekt "Planning urban Security" werden internationale und interdisziplinäre Aspekte in das Forschungsdesign einbezogen. Der "rote Faden" schlängelt sich entlang dem Themenkomplex „Sicherheit und Wohnen im urbanen Kontext“.

Hintergrund